Römische Bauten, Dom St. Peter und Liebfrauenkirche in Trier

Römische Bauten, Dom St. Peter und Liebfrauenkirche in Trier

Trier | Deutschland

Projektlaufzeit: seit 2025
 

Im Auftrag der Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz erstellt das IHM gegenwärtig einen Managementplan für die Welterbestätte Römische Denkmale, Dom St. Peter und Liebfrauenkirche in Trier. Die Stätte, bestehend aus neun Denkmalen (der Römerbrücke, der Porta Nigra, der Igeler Säule, den Barbarathermen, den Kaiserthermen, dem Amphitheater, der Konstantin-Basilika, dem Dom St. Peter und der Liebfrauenkirche) wurde 1986 unter den Kriterien (i), (iii), (iv) und (vi) als UNESCO-Welterbestätte eingetragen. Trier war seit dem 1. Jahrhundert eine römische Kolonie und wuchs bis zur späten Antike zu einer der größten Städte des Römischen Reiches und zu einer der Hauptstädte der Römischen Tetrarchie heran. Es gibt keine Stadt nördlich der Alpen, in der heute mehr bedeutende römische Bauten und Spuren der römischen Zivilisation zu finden sind als in Trier. Die Welterbestätte zeugt in außergewöhnlicher Weise von der römischen Zivilisation und der Anerkennung des Christentums.

Bei der Entwicklung des Managementplans bringt das IHM die neuesten Anforderungen der UNESCO zur Anwendung. Dies schließt eine Identifikation der werttragenden Attribute der Stätte basierend auf einer Analyse des OUV und seiner Kriterien, mehreren Begehungen sowie Expertengesprächen ein. Mithilfe von Signifikanz- und Vulnerabilitätsbewertungen sowie der Analyse des bestehenden Managementsystems und der Planungsinstrumente folgt anschließend die Festlegung von Schwerpunkten des nächsten Managementzyklus. Die Definition von strategischen Zielen erfolgt in einer Phase intensiver Partizipation. Der Managementplan beinhaltet auch Implementierungsstrategien und -maßnahmen sowie Handlungsleitfäden und ein Monitoring- und Qualitätssicherungssystem. So kann das Management der Stätte effektiv gelenkt und unterstützt sowie der Erhalt und die geeignete Entwicklung der Römischen Bauten, Dom St. Peter und Liebfrauenkirche in Trier als UNESCO-Welterbe gesichert werden.

Client

Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz

Date

17. April 2026

Tags

Managementplan