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Forschungsprojekt untersuchte die Verknüpfung von Bergbautraditionen mit Orten des Bergbaus in der Dreiklangregion - was davon bleibt

Über 18 Monate analysierte das Projekt PARTIKUL („Partizipative Dokumentation der materiellen und immateriellen Bergbaukultur und Entwicklungsperspektiven für die Bioökonomie im Lausitzer Braunkohlerevier“) in der Dreiklangregion Welzow-Drebkau-Neupetershain, welche Bergbautraditionen und Bräuche mit konkreten Gebäuden verknüpft sind. Die Erkenntnisse sollen Grundlagen liefern, um identitätsstiftende Orte über neue wirtschaftliche Nutzungsmöglichkeiten aus dem Innovationsfeld Bioökonomie nachhaltig zu erhalten. Das Projekt wurde im Rahmen des Forschungsbündnisses Land-Innovation-Lausitz vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt gefördert.

Über ein Jahrhundert lang prägte der Braunkohlenabbau die Region um Welzow/Wjelcej, Drebkau/Drjowk und Neupetershain/Nowe Wiki. Klinkerbauten wie die ehemalige Puschkinschule, die freiwillige Feuerwehr oder das Verwaltungsgebäude der Eintracht AG in Welzow/Wjelcej, erinnern an den Aufschwung der Kohleindustrie. Doch was passiert, wenn solche Gebäude mit dem Ausstieg aus dem Braunkohlenabbau keinen Nutzen mehr haben? Sollten sie abgerissen werden, um Platz für Neues zu schaffen? Oder gehen hiermit nicht auch Orte verloren, die ein essenzieller Bestandteil des Identitätsgefühls der Region sind?

Um diesen Fragen nachzugehen, trat das Projektteam über eine Umfrage mit der Bevölkerung vor Ort in Kontakt und bot Interessierten so die Möglichkeit, die eigenen Bezüge zu bergbaulich geprägten Orten der Region direkt in das Projekt einfließen zu lassen. Die Ergebnisse zeigten, dass vielfach Gebäude mit Traditionen und Bräuchen verbunden werden, die bereits eine Nutzung haben und so aktiv in ihrer Bedeutung für die regionale Identität gestärkt werden. Dazu zählen etwa die Steinitzer Dorfkirche und der Steinitzhof in Drebkau/Drjowk, als zentrale Orte für die Feierlichkeiten des Barbaratags, sowie touristisch genutzte Orte, wie das Welzower Fenster am Tagebaurand, oder auch Siedlungselemente wie die Schafstallsiedlung in Welzow/Wjelcej.

Parallel zu den durch die Bevölkerung benannten Orten betrachtete das Projektteam auch all jene Orte, die seitens der Stadt- und Regionalentwicklung saniert und nachgenutzt werden sollen – darunter der Neupetershainer Bahnhof und die Puschkinschule in Welzow/Wjelcej. Da eine Sanierung nur mit tragfähigem Nachnutzungskonzept möglich ist, untersuchte das Projektteam auch vor dem Hintergrund der aktuellen politischen Bestrebungen des Landes Brandenburg zur Förderung der Ansiedlung nachhaltiger Industriezweige mittels der Entwicklung einer Bioökonomie-Strategie, wo sich Bedarfe von Akteurinnen und Akteuren der Bioökonomie mit den leerstehenden Gebäuden im Untersuchungsraum verbinden lassen.

Zu Projektabschluss ziehen die Kommunen Bilanz: „Die Mitarbeit am Projekt PARTIKUL hat uns ein neues Verständnis für den Sektor der Bioökonomie ermöglicht“, so der Drebkauer Bürgermeister Paul Köhne. „Wir konnten neue strategische Kontakte knüpfen, die es uns ermöglichen, zukünftig an das Projekt anzuknüpfen.“ Jana Rothe, Mitarbeiterin des Gebäude- und Liegenschaftsmanagements der Stadt Welzow/Wjelcej, sieht den Mehrwert vor allem in der Präsentation zur Verfügung stehender Immobilien: „Das Projekt PARTIKUL konnte deutlich machen, welche Alleinstellungsmerkmale für den aktuell auf Landesebene gewollten Wandel zur Bioökonomie-Region in den Vordergrund gerückt werden sollten. Dazu diente vor allem der durchgeführte Zukunftsdialog, der Gesprächspersonen der unterschiedlichen Bereiche auf Landesebene mit Akteuren der Stadtentwicklung zusammenbrachte. Die erarbeiteten Gebäude-Exposés wurden uns für die weitere Nutzung zur Verfügung gestellt.“

Das Projekt zeigt: Es gibt konkrete Orte, die unsere Heimat zu einem Teil von uns machen und deren Wegfall Lücken hinterlassen würde. Das mit diesen Orten verknüpfte immaterielle Erbe beschränkt sich nicht auf Feierlichkeiten und Symbolik, sondern umfasst vielfach auch technisches Wissen. Die Ansiedlung nachhaltiger Industriezweige kann dieses immaterielle Erbe der Region weiterführen und zugleich identitätsstiftende Orte erhalten. Indem gezielt neue Nachnutzungen aus dem Innovationsfeld Bioökonomie für diese Gebäude gefunden werden, eröffnet sich ein vielversprechender Weg, der an einen Teil unserer Identität anknüpft und die Dreiklangregion aktiv gestaltet.

Ansprechpartner/innen:

Lea Brönner, Institute for Heritage Management Cottbus: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Heidi Pinkepank, Institut für Neue Industriekultur INIK GmbH: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Beate Menzel, Stadt Drebkau/Drjowk: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Matthias Gärtner, Stadt Welzow/Wjelcej: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Was haben Kiruna am Polarkreis und die Lausitz gemeinsam?

Beide stehen sinnbildlich für den Wandel industrieller Kulturlandschaften und für die Frage, wie Vergangenheit und Zukunft miteinander verbunden werden können. Im vergangenen Monat hatten unsere Kolleginnen Lea Brönner und Mareike Herold die besondere Gelegenheit, nach Kiruna, in die nördlichste Stadt Schwedens, etwa 250 km nördlich des Polarkreises, zu reisen.

Kiruna ist ein faszinierender Ort im Umbruch: Weil sich die weltgrößte Eisenerzmine weiter ausdehnt, wird der gesamte historisch gewachsene Stadtkern Stück für Stück versetzt. Besonders eindrücklich war die Versetzung der berühmten Kirche von Kiruna in das neu entstehende Stadtzentrum. Ein Bild, das um die Welt ging.

In dieser einzigartigen Kulisse fand der 19. TICCIH-Kongress, der weltweit größte Kongress zur Industriekultur, statt. TICCIH  (The International Committee for the Conservation of the Industrial Heritage) ist das internationale Komitee für die Erhaltung des industriellen Erbes und ist in über 40 Ländern vertreten. Unter dem Motto Heritage in Action – Legacies of Industry in the Future Making kamen über 300 Expert:innen zusammen, um fast 200 Beiträge zu präsentieren und das 50-jährige Jubiläum zu feiern. 

Wir hatten die große Freude, unsere Projekte PARTIKUL und die Welterbeinitiative Lausitzer Tagebaufolgelandschaft in einer eigenen ganztägigen Session vorzustellen. Unter dem Titel Co-Creating Futures: Community Driven Conservation & Adaptive Re-Use in Industrial Heritage Landscapes zeigten Forscher:innen und Praktiker:innen aus aller Welt, wie entscheidend partizipative Ansätze sind, um Industriekultur gemeinsam zu bewahren und weiterzuentwickeln. Es war beeindruckend zu sehen, wie viele internationale Kolleg:innen unserem Aufruf nachgekommen sind und zu ähnlichen Themen forschen.

Zwischen den Vorträgen und Gesprächen jagte ein Highlight das nächste:

  • der eindrückliche Besuch der Eisenerzmine auf 500 Metern unter der Oberfläche
  • die bewegende Geschichte der Kirchenversetzung
  • der Booklaunch des Konferenzbandes aus Montréal, der auch einen Beitrag zur Welterbeinitiative Lausitzer Tagebaufolgelandschaft enthält
  • die vielen Gespräche, die deutlich machten, wie wichtig es ist, sich langfristig mit der Rolle kulturellen Erbes in Transformationsprozessen auseinanderzusetzen

Öffentlichkeitsveranstaltung zur Erarbeitung eines Managementplans für die UNESCO-Welterbestätte Römische Denkmale, Dom St. Peter und Liebfrauenkirche in Trier

 

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Auf dem gemeinsamen Weg zu einem Managementplan für die UNESCO-Welterbestätte Römische Denkmale, Dom St. Peter und Liebfrauenkirche in Trier – Auftakt der Öffentlichkeitsbeteiligung gelungen

Trier, 19. November 2024 – Ein wichtiger Schritt für die UNESCO-Welterbestätte „Römische Denkmale, Dom St. Peter und Liebfrauenkirche in Trier“: Der Auftakt zur Erstellung eines Managementplans wurde im Rahmen einer gut besuchten Öffentlichkeitsveranstaltung durchgeführt. Rund 30 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus sowohl Fachkreisen als auch der breiten Öffentlichkeit fanden sich im Vortragssaal des Rheinischen Landesmuseums Triers ein, um gemeinsam die Zukunft des Welterbes aktiv mitzugestalten.

Eine gemeinsame Verantwortung für das Erbe der Antike

In einer Begrüßung durch Vertreterinnen und Vertreter der Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz (GDKE), der Stadt Trier und des Bistums Trier wurde die Bedeutung des Managementplans hervorgehoben. Dieser soll als strategisches Planungsinstrument dazu beitragen, den außergewöhnlichen universellen Wert (engl. Outstanding Universal Value; kurz: OUV) der Welterbestätte langfristig zu bewahren.

„Mit der Eintragung in die Welterbeliste der UNESCO gehören die Trierer Bauwerke zu den besonderen Zeugnissen der Menschheitsgeschichte, wie etwa den Pyramiden oder dem Taj Mahal. Der Managementplan bietet wichtige Chancen zur Weitentwicklung unseres Welterbes. Nach den bereits erreichten Fortschritten, unter anderem zur Pufferzone, ist es sehr erfreulich, dass eine weitere wichtige Phase im Prozess beginnt.“, betonte Dr. Marcus Reuter der GDKE. „Das Welterbe-Siegel ist inzwischen zu einem touristischen Wegweiser geworden. Mit dem Managementplan können wir als Stadt Trier das Welterbe noch zielgerichteter in die städtebauliche, kulturelle, touristische und wirtschaftliche Entwicklung integrieren und Trier als die deutsche Stadt römischen Ursprungs etablieren“, freut sich Elvira Classen, Leiterin des Amtes für Stadtkultur und Denkmalschutz in der Stadt Trier. Auch Dr. Georg Breitner, Diözesankonservator und Leiter des Amts für Kirchliche Denkmalpflege des Bistums Trier, äußerte sich zu den Besonderheiten der Stätte und der Verantwortung gegenüber des UNESCO-Welterbes: „Kaum ein anderes UNESCO-Welterbe drückt „Gemeinschaft“ so eindrucksvoll aus wie das Ensemble der Trierer Welterbestätte. Die Monumente sind lebendige Orte. Ein Managementplan kann die Entwicklungen fördern und gleichzeitig die spezifische Integrität der Einzelmonumente gewährleisten. Das Bistum Trier und Hohe Domkirche freut sich, diesen Prozess aktiv mitgestalten zu können.“

Aktive Einbindung der Öffentlichkeit

Das Format der Veranstaltung ermöglichte mehr als nur eine Bereitstellung von Informationen: Durch partizipative Workshop-Aufgaben konnten die Anwesenden ihre Perspektiven, Anregungen und Ideen für den Managementplan aktiv einbringen. Auch durch die anschließende Diskussion wurden zentrale Herausforderungen und mögliche Ansätze für die zukünftige Entwicklung des Trierer Welterbes intensiv erörtert.

Das Institut für Heritage Management (IHM) mit Sitz in Cottbus, das mit der Erstellung des Managementplans betraut ist, stellte die Inhalte, die geplanten Schritte und den angestrebten Zeitrahmen vor. Das Hauptziel ist es, innerhalb der kommenden drei Jahre einen Managementplan zu entwickeln, der sowohl den Schutz der historischen Denkmäler als auch die Interessen der Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz, des Bistums Trier, der Stadt und ihrer Bürgerinnen und Bürger berücksichtigt.

„Wir möchten sicherstellen, dass der Plan nicht nur den Schutz des Welterbes gewährleistet, sondern auch als Chance verstanden wird, die Identität Triers zu stärken und ihrer Wichtigkeit als UNESCO-Welterbe zu vermitteln“, so Dr. Britta Rudolff, Geschäftsführende Gesellschafterin des IHM.

Ein Blick in die Zukunft

Die Veranstaltung markiert den Startpunkt für einen intensiven, kooperativen Prozess, der weitere Workshops und Dialogformate umfassen wird. Durch den gelungenen Auftakt wurde der erste Schritt für eine breite Beteiligung der Bevölkerung gemacht, um gemeinsam eine umsetzbare Grundlage für die Zukunft der UNESCO-Welterbestätte zu schaffen.

Für weitere Informationen steht das Institut für Heritage Management zur Verfügung:

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Telefon: 0355/86688586

Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner:

Institute for Heritage Management GmbH

Stephanie Veith

Projektkoordinatorin

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Telefon: 0355/86688586

Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz

Karl-Uwe Mahler

Leiter Stabstelle Römerbauten / UNESCO-Welterbe Trier

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Telefon: 0651/9774121

Denise Könitzer

Wissenschaftliche Volontärin

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Telefon: 0651/9774151

Mehr als ein Motto: Zukunftsdialog "Wandel mit Wurzeln"

Trotz rauem Herbstwind folgten über 40 Gäste aus Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und Zivilgesellschaft am 16.09. dem Aufruf unseres PARTIKUL-Projekts und versammelten sich auf der „Wiese für alle“ in Neupetershain zum Zukunftsdialog "Wandel mit Wurzeln“. Unter dem Motto „Bioökonomie trifft Bergbaukultur“ stand die Frage im Raum, wie sich beides für die Lausitz verbinden lässt.

Im Fokus standen dabei die Themen der nachhaltigen Nachnutzungen identitätsstiftender Gebäude, als auch der Aufbau neuer Netzwerke.
Impulse von Expert:innen aus Ministerien, Regionalmanagement, Wissenschaft und Gründerszene zeigten eindrucksvoll, wie Tradition und Innovation zusammenfinden können.Diskutiert wurde u. a.:

  • Wie lassen sich prägende Gebäude auch nach dem Kohleausstieg erhalten?
  • Welche Rolle spielt die Bioökonomie für die Zukunft der Region?
  • Und was brauchen Start-ups, um sich in der Lausitz anzusiedeln und Orte des Bergbaus nachhaltig nachzunutzen?

Auf dem Markt der Möglichkeiten wurde die Vielfalt aktueller Projekte sichtbar: Von den LIL-Initiativen LauMon, InnoWert und Robi über den Bergmannsverein Grube Merkur und das ATZ Welzow bis zur Welterbeinitiative Lausitzer Tagebaufolgelandschaft. Hier trafen Tradition, Forschung und neue Ideen auf Augenhöhe. Auch unser PARTIKUL-Team präsentierte die Ergebnisse, der Umfrage zum immateriellen Bergbauerbe der Dreiklangregion Welzow-Drebkau-Neupetershain. Bei einer gut besuchten Exposé-Schau wurden außerdem einzelne der auf diesem Wege identifizierten Gebäude auf der Suche nach einer Nachnutzung präsentiert.

Das Fazit: „Wandel mit Wurzeln“ ist mehr als ein Motto – es ist ein Weg, wie die Lausitz ihr Erbe bewahren und gleichzeitig eine nachhaltige Zukunft gestalten kann.

Ein herzliches Dankeschön an alle, die diesen Tag möglich gemacht und mit ihrem Input bereichert haben!

Unser PARTIKUL-Team:

 PARTIKUL LOGOS

 

Projekt zur partizipativen Dokumentation der immateriellen und materiellen Bergbaukultur der Lausitz im Austausch mit MdL Isabell Hiekel

Im Rahmen der diesjährigen Sommertour von MdL Isabell Hiekel hatte unser Team die Chance unser jüngstes Projekt LIL-PARTIKUL vorzustellen. Der Name des im Forschungsbündnis Land-Innovation-Lausitz angesiedelten Projektes setzt sich zusammen aus seinen zentralen Inhalten: 𝐏𝐀𝐑𝐓𝐈zipation und Bergbau𝐊𝐔𝐋tur.

🎯 Ein wesentliches Ziel des Projektes ist es, das immaterielle Bergbauerbe und die mit den Traditionen verknüpften Orte in Welzow, Drebkau und Neupetershain partizipativ zu identifizieren.

❓ Warum: Weil wir verstehen möchten, welche mit dem Bergbau verknüpften Orte von besonderer Bedeutung für die regionale Identität sind. Welche Gebäude sind auch über den Kohleausstieg hinaus essenziell für das Selbstverständnis als Bergbauregion?

💭 Angestrebt wird die Erhaltung dieser Orte, um soziale Gefüge, Stadtimage und persönliche sowie kollektive Geschichte(n) mit in die Zukunft zu nehmen.

🍃 Darauf aufbauend wird analysiert, inwieweit die auf Grund ihres identitätsstiftenden Wertes als erhaltenswert identifizierten Orte geeignet sind, um die Region als Knotenpunkt für die Bioökonomie zu etablieren.

Was Bioökonomie genau ist? Dazu verweisen wir gerne auf die Beiträge des Bündnisses Land-Innovation-Lausitz, die über zahlreiche solcher spannenden Projekte in der Region berichten.

👥Partner im Projekt sind neben den Kommunen selbst, der Verein Neupetershainer Geschichten e.V., das Institut für Neue Industriekultur INIK, das BLDAM und wir als IHM - Institute for Heritage Management GmbH.

Wir freuen uns, dass wir uns mit Frau Hiekel über dieses Projekt austauschen durften und sind schon gespannt auf die ersten Ergebnisse der partizipativen Erfassung im Herbst.

Mehr Eindrücke unter: 

Sommertour von MdL Hiekel nach Welzow und Neu Sacro » LIL (land-innovation-lausitz.de)

Isabell Hiekel | Mit Land-Innovation-Lausitz (LIL) unterwegs, natürlich in der Lausitz! Ziel von LIL ist die Entwicklung der #Lausitz hin zu einer... | Instagram